EN | DE

Wasserstoffrissbildung verstehen und verhindern

Wasserstoffrissbildung entsteht durch atomaren Wasserstoff, der in den Stahl diffundiert und Versprödung verursacht, insbesondere bei hochfesten Stählen. Kontrollieren Sie Wasserstoffquellen durch trockene Zusatzwerkstoffe, saubere Grundwerkstoffe und sachgemäße Lagerung.

Die drei Voraussetzungen für Wasserstoffrisse

  1. Wasserstoff im Schweißgut. Quellen: Feuchtigkeit, verunreinigte Oberflächen, feuchte Elektroden oder kontaminierte Schutzgase.
  2. Empfindliches Gefüge. Martensitische oder bainitische Strukturen sind besonders anfällig, austenitische Stähle weitgehend immun.
  3. Zugeigenspannungen. Schrumpfspannungen beim Abkühlen begünstigen die Rissausbreitung an Wasserstoff-belasteten Korngrenzen.

Präventionsmaßnahmen

Trockenes Gas

CORGON® 18

Niedrig-Wasserstoff-Schutz

Feuchtigkeitsfreier Schutz: CORGON 18 wird mit niedrigem Taupunkt geliefert, um die Wasserstoffeinbringung aus der Schutzgasquelle zu minimieren.

Empfohlene Maßnahmen: CORGON 18 in Kombination mit korrekt gelagertem Schweißdraht und sauberen Werkstückoberflächen eliminiert die häufigsten Wasserstoffquellen.

⚠️ Sicherheitskritisch