Feuchtigkeitsbedingte Porosität entsteht, wenn Wasserdampf sich beim Schweißen in Wasserstoff zersetzt und Gasporen im erstarrenden Schweißgut bildet. Vorbeugung erfordert trockene Lagerung und bei Bedarf Vorwärmung.
Feuchtigkeitsbedingte Porosität beseitigen
Feuchtigkeitskontrolle
- Werkstoffe sachgemäß lagern. Grundwerkstoffe und Zusatzwerkstoffe unter trockenen Bedingungen aufbewahren.
- Bei Bedarf vorwärmen. Feuchtigkeit durch 100–150°C Vorwärmung bei dicken oder kontaminierten Materialien austreiben.
- Oberflächen reinigen. Rost, Zunder, Öl und Feuchtigkeit vor dem Schweißen gründlich entfernen.
- Gasschläuche prüfen. Undichte oder poröse Gasschläuche können Feuchtigkeit in das Schutzgas einbringen.
Feuchtigkeitsquellen identifizieren
- Werkstückoberfläche. Kondenswasser, Rost oder Beschichtungsreste als häufigste Quelle.
- Zusatzwerkstoffe. Feuchte Elektroden oder unsachgemäß gelagerter Schweißdraht.
- Schutzgassystem. Undichte Anschlüsse, poröse Schläuche oder kontaminierte Flaschen.
- Umgebungsbedingungen. Hohe Luftfeuchtigkeit, besonders bei Temperaturunterschieden (Kondensation).
Lösung
CORGON® Serie
Trockene GasqualitätWarum trockene Bedingungen entscheidend sind: Hochwertige Gase wie CORGON erfordern trockene Grundwerkstoffe, um wirksam zu sein – Feuchtigkeit untergräbt alle anderen Qualitätsmaßnahmen.
Empfohlene Kombination: CORGON 18 mit niedrigem Taupunkt + trockene Zusatzwerkstoffe + gereinigte Oberflächen = maximale Porositätsprävention.
💧 Feuchtigkeitskritisch